Vor knapp 3 Jahren las ich das erstemal in Beiträgen in der Mailing-Liste GL-ASB etwas von dog- und ponyplay. Da das Thema interessant erschien, habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht und diverse Ressourcen hierfür gefunden (u.a. gibt es auch eine Mailing-Liste zu diesem Thema; für mich persönlich sind die vielfachen Beiträge von Dominas zu diesem Thema aber des guten zuviel). Weiterhin bekam ich Kontakt zu einigen "Mitspielern" (u.a. über die Homepage www.doghouse.org - diese ist aber derzeit wegen Überschreitung der monatlichen Übertragungsrate permanent nicht erreichbar), die ich zum Teil persönlich getroffen habe bzw. mit denen ich im sporadischen E-Mail Kontakt stehe. Ich habe zwar schon mehrfach die Teilnahme an einem entsprechenden Fetish-Ball geplant, aber bis jetzt ist mir regelmäßig mein Beruf dazwischen gekommen. Mal sehen, vielleicht klappt es demnächst mal (wenn du Termine/Möglichkeiten kennst, bitte E-Mail).

In den diversen Listen-Beiträgen wurde mehrfach auf die Homepage der Fa. Water-Hole verwiesen. Über diese kann man eine Vielzahl von entsprechenden Artikeln zu diesem Thema bestellen (nicht gerade preiswert). Für Ponyplay habe ich mir dann auch die zugehörige "Ausrüstung" bestellt (in den nachfolgenden Bildern dargestellt - beinhaltet Kopf-Harness, Pferdeschwanz, Halsband, diverse Bänder, Stiefel und "Handschutz"). Daneben habe ich auch einen Kopf-Harness mit "Sichtschutz" und Pony-Stiefel von Kayser in Australien. Empfehlen kann ich alle Stücke, man sollte sich aber im vornherein über die Preise im klaren sein. Hinsichtlich der Stiefel von Kayser empfehle ich dringend, diese eine Nummer größer als die normale Schuhgröße zu bestellen, da diese sehr eng geschnitten sind (aber geil zum tragen - Vorsicht beim Treppen gehen!!). Im November des vergangenen Jahr habe ich mir dann noch bei Mister S in San Francisco einen Buttplug mit anhängendem Pferdeschwanz gekauft - aber bisher noch nicht ausprobiert (vielleicht ermuntert mich ja jemand in Kürze).

Das Gefühl beim Tragen der Pony-Stiefel ist schwer zu beschreiben, aber auf jeden Fall "geil bis dorthin" (wenigstens für mich und wie ich gehört habe, auch bei einigen anderen). Die Stiefel von Water-Hole gibt es nur in einer Größe; Befestigung am Fuß/Bein erfolgt durch Velcro-Bänder. Dies ist am Anfang gewöhnungsbedürftig; auch das Gehen (über längere Strecken) erfordert Training. Die Kayser-Stiefel dagegen entsprechen jeweils der Größe des Trägers: Unter dem schwarzen Huf ist jeweils ein echtes Hufeisen befestigt. Bei hartem Untergrund ist ist dies sehr deutlich zu hören (das Gehen und auch Stehen muß hier besonders gut trainiert werden). Aber es ist auf jeden Fall realistischer als bei den anderen Stiefeln.

Einen Teil der Ausrüstung habe ich bereits bei einem privaten Termin getragen und damit Aufmerksamkeit erzielt. Beim letzten CSD in Köln ist auch eine Pony-Gruppe mitgegangen (u.a. Foto in der Rheinischen Post). Dies wäre mir persönlich (auch aus beruflichen Gründen) etwas zuviel Öffentlichkeit. Ich mache zwar aus meinen Vorlieben kein Versteckspiel, aber man muß es ja nicht unbedingt vor Fernsehen und Presse zur Schau stellen. In der Umgebung habe ich bisher nur vereinzelte "Mitspieler" gefunden; vielleicht ist unter den Besuchern dieser Seite weitere Interessierte - für einen Gedankenaustausch (zum Anfang) bin ich immer zu haben.

Für einen "gemütlichen" Tag zu hause habe ich vor kurzem zu einer leggins aus lycra (sitzt wie einer zweite Haut) in braun meine Pony-Stiefel getragen (Pferdeschwanz war leider nicht möglich, da ich dann ein Loch in die Leggins hätte schneiden müssen). Man konnte sich wirklich als Pony-boy fühlen.

Vor einiger Zeit habe ich durch Zufall die Webseite eines Schuhmachers gefunden (www.lederstern.de) , der u.a. auch Ponoy-Boots maßgerecht anfertigt. Ich konnte nicht widerstehen und habe mir ein Paar bestellt. Die Lieferung dauert etwas länger, aber es lohnt sich.

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